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Bakterien im Wasser: 5 Tipps, die Sie befolgen sollten

Bakterien im Wasser können einen gefährlichen Biofilm bilden.
Fast überall kommen Bakterien im Wasser vor – das klare, reine Nass ist keineswegs keimfrei, sondern meist dicht besiedelt mit den unterschiedlichsten Keimen.

Während die meisten für uns Menschen kein Problem sind, gibt es immer wieder Keime im Wasser, die Krankheiten übertragen und damit zur ernsthaften Gefahr werden!

Doch wie kann man sich vor ihnen schützen?


Wir haben die wichtigsten Fakten rund um das Thema für Sie zusammengestellt:

 



Schon gewusst?: Ein Glas Wasser enthält ca. 10 Millionen Bakterien!


Wie gelangen Bakterien aus dem Wasser in den Körper?

Bakterien im Wasser werden an den unterschiedlichsten Stellen aufgenommen: Mit dem Trinkwasser, über den Wasserhahn, beim Baden in Seen und Flüssen, über Brunnenwasser oder über Warmwasser- und Kühlanlagen.
Meistens sitzen sie als dünne Schichte auf der Oberfläche von Rohren. Diese Schicht wird auch Biofilm genannt.

Bakterien im Wasser sind für den Menschen unsichtbar und werden oft auch nicht durch einen speziellen Geruch oder Geschmack bemerkt.
Umso wichtiger, dass bestimmte Sicherheitsmaßnahmen befolgt werden, damit der Trinkgenuss nicht beeinträchtigt wird!

Welche Bakterien sind im Wasser sind gefährlich?

Eine Vielzahl von Erregern können für den Menschen gefährlich werden. Im Wasser, auch im Trinkwasser, können vor allem durch die folgenden Erreger Probleme entstehen:

Legionellen     Coliforme Keime     E.coli     Enterokokken

Pseudomonas Aeruginosa     ➤ Clostridium Perfringens

Die Trinkwasserverordnung hat für Deutschland einheitliche Grenzwerte für die Koloniezahl sowie für Legionellen im Trinkwasser festgelegt. Bis zum Hausanschluss gilt also Leitungswasser in der Regel als unbedenklich und gut kontrolliert. Doch ab dem eigenen Anschluss sind Hausbesitzer selbst für die Wasserqualität verantwortlich.

Was also können Sie im Alltag tun, um eine Belastung durch Bakterien zu vermeiden?


Tipps, mit denen Sie Bakterien im Wasser die kalte Schulter zeigen:

Trinkwasser ist ein hervorragendes und günstiges Lebensmittel. Mit unseren Tipps müssen sie nicht auf die Erfrischung aus dem Wasserhahn verzichten!

Bakterien tummeln sich oft in Stagnationswasser, das lange in der Leitung steht. Lassen Sie deshalb Wasser immer erst abfließen, bis konstant kälteres, frisches Wasser aus dem Hahn kommt.

Trinken Sie nicht direkt mit dem Mund am Wasserhahn, sondern halten Sie stattdessen lieber ein Glas unter den Strahl.

Reinigen Sie regelmäßig den Perlator. Der Perlator ist ein kleines Sieb, das vorne auf dem Wasserhahn sitzt. Auf seiner Oberfläche können Keime leicht anwachsen.

Haben Sie einen Wasseranschluss für längere Zeit nicht benutzt, dann sollten Sie sowohl heißes Wasser (mindestens 55 °C) als auch kaltes Wasser (maximal 25 °C) abfließen lassen, bevor Sie den Anschluss erneut zum Trinken verwenden.

 Lassen Sie Ihr Wasser testen! Da viele Besiedlungen durch Bakterien lange unbemerkt bleiben, liefert Ihnen Ihr Wasser selbst zunächst keine Anhaltspunkte. Eine Laboranalyse Ihres Trinkwassers zeigt Ihnen schnell und zuverlässig auf, welche Keime sich in Ihrem Wasser befinden.

   Den Wassertest empfehlen wir vor allem für chronisch kranke Personen, für Schwangere und für Haushalte, in denen Babys und Kleinkinder leben.


Was leistet ein Wassertest?

Eine Wasseranalyse untersucht Ihre Wasserprobe auf den hygienischen Zustand des Trinkwassers. Sie erfahren damit, ob Ihr Leitungswasser den Grenzwerten der Trinkwasserverordnung entspricht oder ob Handlungsbedarf besteht.

Der Trinkwasser-Test auf Bakterien kann einen Befall durch E.coli und Koliforme Keime feststellen. Außerdem ermittelt er die Gesamtkeimzahl, die in Ihrem Trinkwasser bei 22 °C sowie bei 36 °C vorgefunden wird.

 

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Zum Weiterlesen:

Braunes Wasser: Keime und Bakterien

BZgA Infektionsschutz: Infektionen über Wasser

Welt: Ein Glas Wasser enthält zehn Millionen Bakterien

 

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