Wasserhärte Köln: Härtegrad des Leitungswassers in Köln im Überblick
Die Wasserhärte in Köln liegt überwiegend im Härtebereich „hart“. Die Wasserhärte ist eine natürliche Eigenschaft des Kölner Trinkwassers, die sich aus der geologischen Zusammensetzung der Kölner Bucht ergibt. Mit 17,0 °dH linksrheinisch und ca. 14,0 °dH rechtsrheinisch gehört Köln zu den Regionen mit hartem Trinkwasser.
Ein hoher Gehalt an Calcium und Magnesium ist für die 'Wasserhärte Köln' verantwortlich.
Doch wussten Sie, dass auch viele andere Stoffe im Wasser Einfluss auf unsere Gesundheit nehmen können? Wir informieren Sie zur Kölner Wasserhärte und sagen Ihnen, über welche Stoffe Sie noch Bescheid wissen sollten!
Linksrheinisches Versorgungsgebiet
Die Wasserwerke Severin, Weiler und Hochkirchen versorgen die linksrheinischen Stadtteile mit hartem Wasser:
- Gesamthärte: 17,0 °dH (entspricht 3,04 mol/m³)
- Calcium-Gehalt: 100 mg/lb
- Magnesium-Gehalt: 14 mg/l
Rechtsrheinisches Versorgungsgebiet
Die Wasserwerke Westhoven, Höhenhaus, Erker Mühle, Leidenhausen und Zündorf versorgen die rechtsrheinischen Stadtteile mit etwas weicherem Wasser:
- Gesamthärte: ca. 14,0 °dH (entspricht etwa 2,49 mol/m³)
- Calcium-Gehalt: ca. 74 mg/l
- Magnesium-Gehalt: ca. 14 mg/l
Beide Gebiete fallen nach dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG) eindeutig in den Härtebereich "hart", der ab 14 °dH beginnt. Das linksrheinische Wasser ist somit spürbar härter als das rechtsrheinische.
Sie möchten neben der Wasserhärte noch mehr über die Wasserqualität in Köln wissen?
In unserem Beitrag "Köln Leitungswasser" informieren wir Sie rund um die Wasserqualität in Köln, über aktuelle Wasserwerte, offizielle Trinkwasseranalysen sowie zuständige Wasserversorger/Wasserwerke. Wissenswertes bezüglich der Herkunft oder zum Grundwasser – jetzt informieren. » Mehr zur Wasserqualität Köln!
Der Härtegrad kann für die menschliche Gesundheit förderlich sein, da Calcium und Magnesium wichtige Mineralstoffe sind, die der Körper benötigt. Zudem sorgt die Wasserhärte in Köln für den erfrischenden Geschmack des Trinkwassers.3
Aber: das harte Wasser in Köln führt zu unschönen Kalkablagerungen in Haushaltsgeräten, sodass man Wasserkocher und Bügeleisen oft entkalken muss (durch den hohen Kalkgehalt). Nach Angaben der Waschmittelhersteller kann man die richtige Dosierung an Spül- und Waschmitteln nach ihr ausrichten. Da in Köln die Wasserhärte recht hoch ist, muss dementsprechend das Waschmittel höher dosiert werden.
Positiv ist der hohe Gehalt an Calcium und Magnesium, der einen kleinen, aber beständigen Teil zur Mineralstoffversorgung beiträgt. Viele empfinden den Geschmack als angenehmer und vollmundiger. Zudem verhindert hartes Wasser Korrosion in Leitungen, wodurch weniger Schwermetalle freigesetzt werden.
Die Nachteile zeigen sich vor allem im Alltag: Kalkablagerungen bilden sich in Haushaltsgeräten und auf Armaturen, was regelmäßiges Entkalken erfordert und die Lebensdauer der Geräte verkürzen kann. Außerdem wird bei hartem Wasser mehr Waschmittel benötigt, da die Mineralstoffe mit den Reinigungssubstanzen reagieren. Enthärtungsanlagen können zwar Abhilfe schaffen, entfernen dabei aber auch die wertvollen Mineralstoffe.
Das Kölner Trinkwasser stammt nicht aus dem Rhein selbst, sondern aus einem unterirdischen Wassersystem in der Kölner Bucht. Das Wasser entsteht aus zwei Quellen: zum einen aus Grundwasser, das von Norden (vom Bergischen Land) zuströmt, und zum anderen aus Uferfiltrat. Das Uferfiltrat entsteht dadurch, dass Rheinwasser langsam durch die ausgedehnten Kies- und Sandschichten am Rheinufer sickert.
Das Versorger-Unternehmen betreibt insgesamt acht Wasserwerke: auf der linksrheinischen Seite die Wasserwerke Severin, Weiler und Hochkirchen und auf der rechtsrheinischen Seite die Wasserwerke Westhoven, Höhenhaus, Erker Mühle und Zündorf.
Die RheinEnergie führt regelmäßig Trinkwasseranalysen durch und veröffentlicht diese.
Linksrheinisches Versorgungsgebiet
Sie Wasserwerke Severin, Weiler und Hochkirchen versorgen die linksrheinischen Stadtteile mit hartem Wasser:
Gesamthärte: 17,0 °dH (entspricht 3,04 mol/m³), Calcium-Gehalt: 100 mg/l, Magnesium-Gehalt: 14 mg/l.
Rechtsrheinisches Versorgungsgebiet
Die Wasserwerke Westhoven, Höhenhaus, Erker Mühle, Leidenhausen und Zündorf versorgen die rechtsrheinischen Stadtteile mit etwas weicherem Wasser:
Gesamthärte: ca. 14,0 °dH (entspricht etwa 2,49 mol/m³),
Calcium-Gehalt: ca. 74 mg/l, Magnesium-Gehalt: ca. 14 mg/l.
Beide Gebiete fallen nach dem Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG) eindeutig in den Härtebereich "hart", der ab 14 °dH beginnt. Das linksrheinische Wasser ist somit spürbar härter als das rechtsrheinische.
Weitere Härtebereiche von Köln
- Innenstadt – Linksrheinisch – 17,0 °dH
- Ehrenfeld – Linksrheinisch – 17,0 °dH
- Lindenthal – Linksrheinisch – 17,0 °dH
- Sülz – Linksrheinisch – 17,0 °dH
- Nippes – Linksrheinisch – 17,0 °dH
- Mülheim – Rechtsrheinisch – ca. 14,0 °dH
- Dellbrück – Rechtsrheinisch – ca. 14,0 °dH
- Deutz – Rechtsrheinisch – ca. 14,0 °dH
- Porz – Rechtsrheinisch – ca. 14,0 °dH
Die hohe Wasserhärte in Köln hat mit einer hohen Konzentration der Mineralien Calcium und Magnesium zu tun. Sie gelangen aus den Gesteinsschichten ins Wasser. Calcium ist ein wichtiger Baustoff für Knochen und Zähne und spielt darüber hinaus eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung. Magnesium wirkt sich positiv auf Nerven und Muskeln aus.
Hartes Wasser ist letztlich gesund, allerdings kann ein erhöhter Härtegrad dazu führen, dass sich – je nach Material der Rohrleitungen – mehr Schwermetalle wie Kupfer und Zink herauslösen können. Gelangen diese ins Trinkwasser, kann dies die Gesundheit beeinträchtigen. Blei ist beispielsweise dafür bekannt, dass es sich bei Erwachsenen bei dauerhaftem Konsum in den Knochen ablagern kann. Bei Babys können die Blutbildung und die Intelligenzentwicklung beeinträchtigt werden. Eine Enthärtungsanlage könnte sinnvoll sein.
Ja, das kann es. Dafür müssen Sie wissen, dass, auch wenn sich die örtlichen Wasserversorger an die strengen Vorgaben der Deutschen Trinkwasserverordnung (TrinkwV) halten müssen, das Wasser in Hausinstallationen, Boilern, Armaturen oder auch Wasserfiltern Schadstoffe aufnehmen kann.
Ab der eigenen Wasseruhr im Haus findet nämlich ein Zuständigkeitswechsel statt, was bedeutet, dass ab dieser Stelle nicht mehr der Wasserversorger für eine einwandfreie Kölner Wasserqualität verantwortlich ist, sondern der Hauseigentümer, Vermieter oder Betreiber. Deshalb müssen die vom Versorger gemessenen Trinkwasserwerte nicht zwangsläufig denen entsprechen, die das Wasser hat, wenn es aus Ihrem Wasserhahn kommt. Die Informationen Ihres Versorgers über die Leitungswasserqualität sind nicht deckungsgleich mit Ihrer tatsächlichen Wasserqualität.
Beispiel: Ist die Temperatur bei der Warmwasseraufbereitung im Haus zu niedrig, können sich dort Legionellen vermehren. Dies sind Bakterien, die schwere Erkrankungen verursachen können. Hierfür kann der Wasserversorger nicht zur Verantwortung gezogen werden, da er keinerlei Einfluss auf Gegebenheiten z.B. in einem Mietshaus hat.
Wer wissen möchte, welche Stoffe in welcher Konzentration im Kölner Leitungswasser enthalten sind, sollte sein Leitungswasser regelmäßig durch Trinkwasseranalysen testen lassen.
Viele unserer zufriedenen Kunden kommen aus der Umgebung von Ehrenfeld, Mülheim, der Innenstadt, Nippes, Sülz, Lindenthal, Deutz, Porz oder Dellbrück. Lassen auch Sie Ihr Leitungswasser und damit die Wasserhärte und Qualität testen.