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Leitungswasser für Schwangere

Die Schwangere und ungeborene Kinder reagieren besonders empfindlich auf Schadstoffe im Trinkwasser oder in der Nahrung.
Ist Leitungswasser für Schwangere als Trinkwasser geeignet? Welche Schadstoffe und Keime kann Leitungswasser enthalten und welche Gesundheitsrisiken bergen diese? Warum sollten Sie Leitungswasser speziell bei einer Schwangerschaft testen lassen?


Leitungswasser für Schwangere

  Leitungswasser und Schwangerschaft – die wichtigsten Fakten

Der Trinkwasserverordnung entsprechendes Leitungswasser ist auch für Schwangere als Trinkwasser gut geeignet.

Leitungswasser kann allerdings in der Hausinstallation mit gesundheitsschädlichen Keimen und Schadstoffen kontaminiert werden.

Schadstoffe aus dem Leitungswasser können teilweise die Plazenta-Schranke überwinden und in die Muttermilch übergehen.

Sie sollten Ihr Leitungswasser testen lassen, bevor Sie dieses während der Schwangerschaft oder Stillzeit trinken. Ihrem Baby zuliebe.

Ist Ihr Leitungswasser schadstofffrei, haben Sie mit diesem eine günstige und quasi immer verfügbare Alternative zu Mineralwasser. Kein schweres Schleppen mehr von schweren Glas- oder Plastikflaschen!

 


  Schadstoffe und Keime im Leitungswasser – welche Gesundheitsrisiken drohen Schwangeren?

Relativ gut untersucht sind die Auswirkungen einer überhöhten Bleiaufnahme während der Schwangerschaft.
So kann eine chronische Bleivergiftung unter anderem die Blutbildung und die geistige Entwicklung bei ungeborenen Kindern, Säuglingen und kleinen Kindern stark negativ beeinflussen.
Eine erhöhte Bleiaufnahme der Mutter ist aber auch schon vor der Schwangerschaft ein Risiko, da Blei im Körper angereichert wird und es während der Schwangerschaft zu einer Freisetzung aus diesen „Bleidepots“ kommen kann. Seit Ende 2013 gilt für Blei im Trinkwasser in Deutschland ein Grenzwert von 0,010 mg/l [1].

Besonders neue Kupferleitungen geben teilweise erhöhte Mengen Kupfer an das Trinkwasser ab.
Eine erhöhte Aufnahme von Kupfer kann unter anderem die Leber von Mutter und Kind schädigen.

Erhöhte Werte von Nitrat im Trinkwasser können bei Kindern unter anderem eine lebensgefährliche Blausucht auslösen [2].
Auch für das ungeborene Kind ist eine zu hohe Nitrat- bzw. Nitritaufnahme (Nitrat wird im Körper teilweise zu Nitrit umgewandelt) ein Risiko, da Nitrat die Plazenta-Schranke überwinden kann.
Allerdings wird neben dem Trinkwasser auch ein erheblicher Teil des Nitrats über die Nahrung aufgenommen.

Keime im Leitungswasser können zum Beispiel zu Durchfallerkrankungen führen. Legionellen-Bakterien verursachen unter anderem lebensbedrohliche Lungenentzündungen.

   Wichtig zu wissen: Viele Schadstoffe aus dem Trinkwasser oder der Nahrung können auch in die Muttermilch übergehen und stellen so ebenso in der Stillzeit ein Risiko dar. Denken Sie an die Gesundheit Ihres Babys!

  Leitungswasser trinken während der Schwangerschaft – ohne Wassertest ein Risiko!

Neben einer gesunden Ernährung in der Schwangerschaft ist eine gute Versorgung mit Wasser für werdende Müter wichtig. Grundsätzlich kann Leitungswasser, das der strengen deutschen Trinkwasserverordnung entspricht auch während der Schwangerschaft bedenkenlos getrunken werden. Allerdings wird die Einhaltung der Trinkwasserverordnung von Ihrem Wasserversorger nur bis zum Hausanschluss garantiert!
Auf den letzten Metern bis zum Wasserhahn kann Leitungswasser gesundheitsschädliche Schwermetalle wie Blei oder Kupfer aus den Rohren lösen. Auch wenn Bleirohre im Trinkwasserkreislauf in deutschen Gebäuden inzwischen nicht mehr vorhanden sein dürften, sind Bleirohre vereinzelt noch in einigen Altbauten installiert. Armaturen setzen teilweise allergenes Nickel frei. Weiterhin besteht durch undichte Rohre der Hausinstallation, schlecht gewartete Boiler oder verkalkte Perlatoren die Möglichkeit einer Verkeimung des Leitungswassers.
Bei zu niedriger Temperatur im Warmwasserkreislauf können sich gefährliche Legionellen im Leitungswasser stark vermehren. Weitere Risiken gehen von Stagnationswasser (Wasser hat länger in der Leitung „gestanden“) aus.

 



Wasser BabyAus den genannten Gründen sollten Sie Ihr Leitungswasser testen lassen, bevor Sie dieses während der Schwangerschaft oder Stillzeit trinken. Ein Test ist auch allgemein empfehlenswert, wenn Leitungswasser als Trinkwasser verwendet wird.

Bei der Gewinnung von Trinkwasser aus einem eigenen Brunnen ist ein Wassertest ebenso dringend anzuraten, da Brunnenwasser ebenfalls mit Keimen und Schadstoffen wie Schwermetallen und Pestizidrückständen belastet sein kann. Weiterhin ist eine zu hohe Konzentration von Nitrat bei vielen Brunnen ein Problem.

 

  Wenn Sie wissen möchten, ob Ihr Leitungswasser für die Zubereitung von Babynahrung geeignet ist, empfehlen wir Ihnen unseren Wassertest Baby/Säugling und den Wassertest Baby Maxi.


 

  Trinktipps für Schwangere - Sie trinken für zwei!

Schwangere sollten ca. 2 bis 2,5 Liter pro Tag trinken, da der Flüssigkeitsbedarf in der Schwangerschaft erhöht ist.

• Getestetes Leitungswasser mit ausreichendem Mineralstoffgehalt ist für Schwangere ein guter Durstlöscher.

Bereiten Sie Ihren eigenen Sprudel aus Leitungswasser in einem Wassersprudler zu. Dieser und die dazugehörigen Flaschen sollten unbedingt regelmäßig nach Bedienungsanleitung gereinigt werden, da Sprudler und Flaschen sonst schnell verkeimen.

Trinken Sie während der Schwangerschaft möglichst wenig koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, echten Tee oder Cola. Eine übermäßige Koffeinaufnahme kann bei Neugeborenen zu Untergewicht führen und Fehlgeburten auslösen. Als kritische Grenze gelten ca. 200 mg Koffein pro Tag. Eine Tasse Kaffee enthält bis zu 140 mg Koffein.

  Referenzen:

[1] Umweltbundesamt, „Blei im Trinkwasser“: http://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/essen-trinken/blei-im-trinkwasser#textpart-1
[2] Greenpeace, „Zeitbombe im Trinkwasser“: https://www.greenpeace.de/themen/landwirtschaft/zeitbombe-im-trinkwasser

 

 

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