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04
Aug 2017
Berlin Wasserqualität

Wasserqualität Berlin

Wie gut ist die Wasserqualität in Berlin?

Berlin ist die größte Stadt Deutschlands. Die Versorgung der Großstadt mit sauberem Trinkwasser ist für die Wasserversorger eine technische Herausforderung. Wie ist es um die Wasserqualität in Berlin bestellt? Wie gewährleisten die Berliner Wasserversorger die Trinkwasserversorgung der Stadt? Unser nachfolgender Artikel hält für Sie viele interessante Fakten und Infos zur Berliner Wasserqualität bereit.

Allgemeine Fakten zu Berlin

Berlin ist die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und zählte im Jahr 2015 ca. 3,5 Millionen Einwohner. Der Stadtstaat besteht aus zwölf Bezirken mit einer Gesamtfläche von 892 km². Berlin liegt ca. 80 km von der polnischen Grenze entfernt im Nordosten Deutschlands. Zu den bekanntesten Flüssen im Stadtgebiet Berlins zählen Spree und Havel. Die Wirtschaft der Stadt ist stark durch den Dienstleistungssektor geprägt. Zudem spielt der Tourismus eine große Rolle. Im Umland Berlins befinden sich zahlreiche Obst- und Gemüseanbaugebiete.

Wie gut ist die Trinkwasserqualität in Berlin?

Die Berliner Wasserqualität gilt als sehr gut. Berliner Wasser wird aus Grundwasser des Berliner Urstromtals gefördert und enthält zahlreiche wichtige Mineralien und Spurenelemente. So liegt zum Beispiel der Gehalt des Wassers in Berlin an Hydrogencarbonat bei 247 mg/l. Calcium und Magnesium weisen eine Konzentration von 108 bzw. 11 mg/l auf. Die Natrium- und Eisengehalte liegen mit 37 und 0,03 mg/l deutlich unter den Grenzwerten der Trinkwasserverordnung von 200 bzw. 0,2 mg/l.1 Ein hoher Eisengehalt des Trinkwassers kann den Geschmack des Wassers negativ beeinflussen und zu bräunlichen Ablagerungen auf zum Beispiel Waschbecken, Armaturen und Badewannen führen. Die Wasserhärte des Berliner Trinkwassers liegt im Durchschnitt bei ca. 14 °dH (deutscher Härte). Damit ist das Wasser eher hart. Nach der gesetzlich vorgeschriebenen Einteilung der Wasserhärte in weich, mittelhart und hart handelt es sich gerade noch um mittelhartes Wasser. Der Härtebereich für mittelhartes Wasser liegt zwischen 8,4 und 14 °dH. Um zum Beispiel ausreichend saubere Wäsche zu erhalten und Ihre Waschmaschine optimal vor Verkalkungen zu schützen, kann daher bereits eine Waschmittel-Dosierung für den Bereich hartes Wasser empfehlenswert sein. Da das Wasser nicht aus Oberflächengewässern gewonnen wird, muss dieses zur Entkeimung nicht gechlort werden. Die Chlorung von Trinkwasser beeinflusst den Geschmack und den Geruch des Wassers.

Welche Trinkwasserversorger gibt es in Berlin?

Die Trinkwasserversorgung Berlins liegt komplett in der Hand der Berliner Wasserbetriebe. Diese fördern das Trinkwasser unter anderem aus den Wasserwerken Friedrichshagen, Spandau, Tegel und Tiefwerder. Insgesamt erfolgt die Wasserförderung über ca. 650 Tiefbrunnen, welche bis in eine Tiefe von 140 Metern reichen. Um das Grundwasser vor Verschmutzungen zu schützen, sind etwa 220 km² des Berliner Stadtgebiets als Wasserschutzzonen ausgewiesen. Die tägliche Trinkwasserförderung durch die Wasserbetriebe liegt bei etwa 580.000 m³. Neben der Trinkwasserversorgung liegt auch die Abwasserentsorgung der Stadt im Verantwortungsbereich der Berliner Wasserbetriebe.

Ist das Wasser von Berliner Seen und Flüssen mit Schadstoffen belastet?

Im Berliner Stadtgebiet befinden sich zahlreiche Flüsse und Seen, welche teilweise als Badestellen genutzt werden. Zu den bekanntesten Badeseen gehören Wannsee, Großer Müggelsee und Orankesee. Während der Badesaison vom 15. Mai bis 15. September lässt das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales an vielen offiziellen Badestellen regelmäßig Wasserproben nehmen. Im Allgemeinen können Sie an den offiziell ausgewiesenen Berliner Badestellen bedenkenlos baden. Allerdings kann es zum Beispiel nach Starkregen zu lokalen Überschreitungen der Grenzwerte für Keime und Schadstoffe kommen. Teilweise wurde unter anderem am Tegeler See auch eine erhöhte Belastung mit giftigen Blaualgen festgestellt.2 Werden entsprechende Grenzwerte überschritten, sprechen die Behörden lokale Badeverbote aus. Wasser aus Seen und Flüssen in Berlin sollten Sie trotz eingehaltener Grenzwerte für Badegewässer nicht trinken.

Referenzen:

1 Berliner Wasserbetriebe, „Die ganze Kraft des Wassers auf einen Blick“: http://www.bwb.de/content/language1/html/1133.php

2 Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales, „Bäder und Badestellen in Berliner Gewässern“: https://www.berlin.de/lageso/gesundheit/gesundheitsschutz/badegewaesser/

 

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