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Kupfer im Leitungswasser

Woher stammt das Kupfer im Leitungswasser?

Kupferverbindungen sind in vielen Gesteinen und Böden enthalten. Durch Auswaschung und Lösungsvorgänge finden sich daher Spuren von Kupfer auch im Grundwasser oder in Gewässern. Größere Mengen von Kupfer können durch Bergbautätigkeit freigesetzt werden.

Auch in der Landwirtschaft werden kupferhaltige Spritzmittel verwendet, die unter Umständen in das Grundwasser ausgewaschen werden. Finden Sie in unseren Beitrag nützliche Informationen zu Kupfer im Leitungswasser.

Das Schwermetall Kupfer wir im Allgemeinen durch Wasser nur schwer gelöst. Die Löslichkeit steigt jedoch bei saurem Wasser (pH-Wert kleiner 7). Erhöhte Mengen Kupfer im Leitungswasser können bei saurem Wasser folglich auch bei installierten Kupferleitungen auftreten.


Kupfer im Leitungswasser eine Gesundheitsgefahr?

  • Kupfer ist in Spuren lebensnotwendig.

  • Eine erhöhte Kupferaufnahme ist gesundheitsschädlich.

  • Kupfer kann aus Kupferrohren in das Trinkwasser übergehen.

 

Zu viel Kupfer im Leitungswasser ist schädlich

Kupfer ist in Spuren essentiell (lebensnotwendig) für den menschlichen Körper. Kupfer ist Bestandteil vieler wichtiger Enzyme. In der Leber kann Kupfer bis zu einer gewissen Menge gespeichert werden. Dieser Vorrat kann dem Körper für eine gewisse Zeit als Puffer bei einer Unterversorgung dienen.

Ein Kupfermangel ist in Deutschland sehr selten. Ernsthafte gesundheitliche Probleme wie Hirnschädigungen oder Vergiftungserscheinungen können aber bei einer zu hohen Kupferaufnahme auftreten. Auch ein Zusammenhang von hoher Kupferaufnahme und der Alzheimer-Krankheit wird diskutiert [1].
        

Für Erwachsene gilt eine tägliche Aufnahme von mehr als 5 mg als toxisch. Für Kinder ab 1 Jahr liegen die Werte, abhängig vom Körpergewicht, bei 1 – 4 mg/Tag [2]. Für Kupfer im Trinkwasser gilt in Deutschland ein Grenzwert von 2 mg/L. Bei installierten Kupferrohren kann der Grenzwert für Kupfer im Leitungswasser überschritten werden. Dies gilt besonders bei saurem Wasser und neu installierten Rohren.


Kupfergehalt im Leitungswasser: Wasseranalyse

Ob in einem Haushalt das Leitungswasser mit zu viel Kupfer belastet ist, kann über eine professionelle Wasseranalyse leicht geklärt werden. Eine solche Wasseranalyse auf Kupfer gibt auch über die mögliche Belastung mit anderen Schwermetallen oder Schadstoffen Auskunft.

Tipp: Kupfer reichert sich besonders im Leitungswasser an, wenn dieses lange in den Rohren steht. Dieses Wasser sollte daher nicht als Trinkwasser oder zum Kochen verwendet werden. Verbraucher sollten das Wasser vor einer solchen Verwendung kurz ablaufen lassen.

Referenzen:
[1] Low levels of copper disrupt brain amyloid-ß homeostasis by altering its production and clearance
[2] Toxikologie von Blei, Kupfer und Zink (Bundesinstitut für Risikobewertung)

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