Wasserqualität Stuttgart: Alles rund um unser Wasser
Für den Betrieb, die Wartung und den Ausbau des Stuttgarter Wassernetzes ist die Netze BW Wasser GmbH zuständig. Das Trinkwasser für Stuttgart wird über die Bodensee-Wasserversorgung und die Landeswasserversorgung bereitgestellt. Ansprechpartner für Lieferung, Preise und Abrechnung ist der Wasserversorger.
Die Bodenseewasserversorgung entnimmt das Rohwasser für Stuttgart am Sipplinger Berg. Das Rohwasser der Landeswasserversorgung stammt aus dem Donauried.
Interessante Fakten zur Wasserversorgung in Stuttgart:
- Erst seit den 50-er Jahren wird auch das Bodenseewasser als Trinkwasser für Stuttgart verwendet.
- Die Wasserversorgung der Stuttgarter teilt sich wie folgt auf: Anwohner im Süden, Westen zum Teil auch Norden trinken Wasser aus dem Bodensee; der restliche Norden, die Mitte und der Osten nutzen das Wasser aus dem Donauried.
- Etwa 60.000 Einzelanalysen werden unter Aufsicht des Gesundheitsamtes pro Jahr durchgeführt, damit die sehr gute Qualität des Stuttgarter Wassers gewährleistet werden kann.
- Die Versorgung ist so aufgestellt, dass Übergabestellen, Hochbehälter, Pumpen und Leitungen sich jederzeit gegenseitig ersetzen können.
- Und falls es zu dem unwahrscheinlichen Fall käme, dass beide Fernwasserversorger komplett ausfallen sollten: das Stadtgebiet verfügt über 124 Quellen und Notbrunnen.
Wasserverbrauch pro Person und Tag in Deutschland (in %)
Vor der Einspeisung in das Stuttgarter Netz wird das Rohwasser aufbereitet und entkeimt. Der Süden und Westen Stuttgarts (zum Beispiel Vaihingen, Möhringen, Weilimdorf) wird überwiegend mit Bodenseewasser versorgt. Die zentralen, nördlichen und östlichen Stadtteile Stuttgarts (zum Beispiel Zuffenhausen, Feuerbach und S-Mitte) erhalten eine gute Wasserqualität aus dem Donauried.
Welche Wasserhärte hat das Wasser in Stuttgart?
Das Leitungswasser in Stuttgart weist den Härtebereich „mittel“ auf, wobei das Trinkwasser aus dem Donauried mit 12,9 °dH etwas härter ist als das Wasser aus dem Bodensee. Nach Angaben der Netze BW entspricht das Stuttgarter Leitungswasser höchster Qualität. Dies hat jedoch keinerlei negative Auswirkungen auf den Menschen, da die Härtebildner Magnesium und Calcium für den Menschen lebenswichtig sind.
Stuttgarts Lage in Baden-Württemberg mit Tälern und Höhen erfordert ein komplexes Versorgungssystem. 41 Wasserhochbehälter unterstützen die Trinkwasserversorgung im Stadtgebiet.
Kontakt Wasserversorger
Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung
Hauptstr. 163
70563 Stuttgart
Telefon: 0711 9730
Zweckverband Landeswasserversorgung
Schützenstr. 4
70182 Stuttgart
Telefon: 0711 21750
Stuttgart Wasserqualität: Das Stuttgarter Leitungswasser entspricht höchster Qualität und wird regelmäßig kontrolliert. Teilweise können diese Keime bei Überschwemmungen oder über undichte Rohrleitungen in das Trinkwasser gelangen.
Bei Stuttgart ist die
Wasserqualität
im öffentlichen Netz einwandfrei. Das Leitungswasser in Häusern und Wohnungen kann dennoch mit Keimen
oder Schwermetallen belastet sein. Diese Verunreinigungen gelangen meist
über Kupferrohre oder alte Bleileitungen in das Wasser.
Bakterien
können über Siebe am Wasserhahn, unsachgemäß gewartete Warmwasserboiler
oder undichte Leitungen in das Trinkwasser gelangen. Für die
Wasserqualität im Haus sind die Besitzer verantwortlich. Zur Absicherung
kann eine Wasseranalyse verschiedenste Verunreinigungen sicher
feststellen. Im Bedarfsfall können so rechtzeitig Gegenmaßnahmen
eingeleitet werden.
Die Wasserqualität in Ihrem Haus kann also gegebenenfalls belastet sein. Daher sollte man sein Wasser auch in Stuttgart regelmäßig zu Hause testen!
Mit einem professionellen Wassertest durch ein spezialisiertes Prüflabor können Sie Belastungen durch Bakterien oder auch Schwermetallen auf die Spur kommen.
Mit uns können Sie ganz einfach Ihr Leitungswasser testen: Einfach Wassertest bestellen, Wasserprobe nehmen und ans Labor senden, Ergebnis erhalten - fertig!
Eine Laboranalyse ist besonders aussagekräftig, wenn die Fragestellung vor der Probenahme feststeht. Zunächst sollte geklärt werden, ob die Qualität am Hausanschluss oder ein möglicher Einfluss der Hausinstallation untersucht werden soll. Leitungsmaterialien, Armaturen, Warmwasserspeicher und längere Standzeiten können die Zusammensetzung einer Probe verändern. Das gilt vor allem nach Urlaub, Leerstand oder bei selten genutzten Entnahmestellen.
Auch die Art der Probe ist entscheidend. Eine Probe unmittelbar nach dem Öffnen des Hahns kann andere Werte zeigen als eine Probe nach längerem Ablaufen. Deshalb sollten Entnahmestelle, Standzeit und Ablaufdauer dokumentiert und die Vorgaben des Labors genau eingehalten werden. Bei der Untersuchung von mikrobiologischen Parametern gelten andere Anforderungen an Gefäß, Transport und Bearbeitungszeit als bei einer chemischen Analyse.
Wer sein Wasser testen lässt, sollte den Untersuchungsumfang am konkreten Anlass ausrichten. Bei älteren metallischen Leitungen können beispielsweise Blei, Kupfer, Nickel oder Eisen relevant sein. Zu den möglichen Untersuchungswerten gehören unter anderem Blei, Nitrit, Kupfer, Nickel und Eisen. Bei hygienischen Auffälligkeiten kommen unter anderem coliforme Bakterien, Escherichia coli, Koloniezahlen oder Legionellen infrage. Eine Untersuchung auf Legionellen ist kein allgemeiner Keimtest, sondern bezieht sich auf das Warmwassersystem und erfordert eine dafür geeignete Probenahme.
Das Stuttgarter Trinkwasser wird im öffentlichen Netz regelmäßig kontrolliert. Innerhalb eines Gebäudes kann sich das Trinkwasser jedoch durch Stagnation oder Materialien verändern.. Ein einzelner Laborbefund beschreibt deshalb nur die entnommene Probe und die tatsächlich untersuchten Parameter. Er schließt nicht automatisch alle anderen Stoffe aus. Umgekehrt bedeutet eine einzelne Abweichung nicht ohne weitere Prüfung, dass dauerhaft ein gesundheitliches Risiko besteht.
Bei der Auswertung sollten Messwert, Einheit, Bestimmungsgrenze und der jeweilige Grenzwert gemeinsam betrachtet werden. Ein Grenzwert laut Trinkwasserverordnung gilt für einen festgelegten Parameter und eine definierte Stelle der Einhaltung. Bei ungewöhnlicher Farbe, verändertem Geruch oder Geschmack sollte zusätzlich geprüft werden, ob nur eine Entnahmestelle oder das gesamte Gebäude betroffen ist. Eigentümer, Hausverwaltung, Netzbetreiber oder Gesundheitsamt können bei der Ursachenklärung einbezogen werden. Veröffentlichte Analysewerte zur Stuttgarter Wasserqualität sind eine wichtige Orientierung, bilden aber nicht jede einzelne Entnahmestelle im Gebäude ab. Für die Bewertung der Trinkwasser-Herkunft und der allgemeinen Zusammensetzung sind die Angaben des Netzbetreibers maßgeblich. Für eine konkrete Hausinstallation ist dagegen entscheidend, an welcher Stelle und unter welchen Bedingungen die Probe entnommen wurde.
Vor der Bestellung hilft eine kurze Checkliste:
->Welche Entnahmestelle soll geprüft werden?
->Geht es um Kalt- oder Warmwasser?
->Stand das Wasser längere Zeit?
->Sind die Leitungsmaterialien bekannt?
->Besteht eine sichtbare oder sensorische Auffälligkeit?
Diese Angaben erleichtern die Auswahl eines geeigneten Analyseumfangs und vermeiden unnötige Untersuchungen. Nach Eingang des Berichts sollte ein auffälliges Ergebnis fachlich eingeordnet und bei Bedarf durch eine weitere Probe bestätigt werden. Ein passender Analyseumfang verbindet daher eine klare Fragestellung mit einer fachgerechten Probenahme. Das verbessert die Aussagekraft und erleichtert die spätere Einordnung der gemessenen Werte. Die Verordnung legt außerdem Anforderungen an Probenahmestellen, Verfahren und zugelassene Untersuchungsstellen fest.
Weitere Informationen bieten die Landeshauptstadt Stuttgart und das Umweltbundesamt.
Wir konnten bereits zahlreiche Wasseranalysen in Stuttgart durchführen. Unsere Kunden bestätigen immer wieder den Nutzen unserer Wasseranalysen für die Verbesserung der Trinkwasserqualität. Lassen Sie auch Ihr Leitungswasser prüfen.
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Chemische Parameter
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Mikrobiologische Parameter
Wassertest "chemisch"
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Schwermetalle
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Mineralstoffe
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zahlreiche chemische Parameter
Wassertest mikrobiologisch
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hygienerelevante Parameter
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E. coli, coliforme Keime
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zwei Gesamtkeimzahlen
Wassertest Rohrleitung
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kompakte Wasseruntersuchung
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typische Rohrleitungsmaterialien
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inkl. Blei, Kupfer, Nickel
Im Regelfall kann das Trinkwasser aus dem öffentlichen Versorgungsnetz getrunken werden. Das Gesundheitsamt überwacht die Trinkwasserqualität, während die Anforderungen und Grenzwerte durch die Trinkwasserverordnung geregelt werden. Innerhalb der Hausinstallation kann die Wasserbeschaffenheit allerdings durch Stagnation oder Leitungsmaterialien beeinflusst werden.