Wasserqualität Hannover
Beeinträchtigungen des Leitungswassers entstehen häufig erst innerhalb der individuellen Hausinstallation, also an Wasserhähnen, Armaturen und Leitungen. Alte oder ungeeignete Materialien können Stoffe an das Wasser abgeben. Selten genutzte Leitungsabschnitte und Totstränge begünstigen außerdem Stagnation und können die hygienische Beschaffenheit beeinträchtigen. Solche Veränderungen sind nicht immer an Geruch, Geschmack oder Aussehen erkennbar.
Enercity versorgt Hannover und Teile des Umlands mit Trinkwasser. Das Trinkwasser in Hannover weist grundsätzlich eine gute Qualität auf. Nach Angaben des Wasserversorgers unterschreitet das untersuchte Wasser die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung. Mehrere Tausend Proben werden jedes Jahr an den Aufbereitungsstandorten und im Versorgungsnetz entnommen und analysiert.
Diese Ergebnisse beschreiben allerdings die Wasserqualität im öffentlichen Versorgungsnetz. Auf dem Weg vom Hausanschluss bis zum Wasserhahn kann sich die Leitungswasserqualität durch die individuelle Trinkwasserinstallation verändern. Insbesondere ältere Leitungen, ungeeignete Installationsmaterialien, Armaturen, selten genutzte Entnahmestellen oder längere Standzeiten können die Beschaffenheit des Wassers beeinflussen.
Wer sein Wasser testen möchte, benötigt deshalb eine Probe direkt aus dem Wasserhahn. Nur so lässt sich feststellen, welche Werte tatsächlich an der jeweiligen Entnahmestelle vorliegen.
Wasserverbrauch pro Person und Tag in Deutschland (in %)
Der Wasserversorger kontrolliert das Trinkwasser in den Wasserwerken und im öffentlichen Leitungsnetz. Innerhalb eines Gebäudes können jedoch weitere Einflussfaktoren hinzukommen. Dazu gehören die verwendeten Rohrleitungsmaterialien, Armaturen, Dichtungen, Warmwasseranlagen und der hygienische Zustand der Installation.
Bei ungünstigen Bedingungen können Metalle wie Blei, Kupfer oder Nickel aus der Hausinstallation in das Leitungswasser gelangen. Auch Chrom, Aluminium, Eisen oder Zink gehören zu den möglichen Untersuchungswerten einer umfassenden Trinkwasseranalyse. Besonders relevant ist Wasser, das über mehrere Stunden in den Leitungen gestanden hat. Dieses sogenannte Stagnationswasser hatte längeren Kontakt mit den Installationsmaterialien.
Zusätzlich können sich bei hygienischen Problemen Keime im Trinkwasser vermehren. Zu den wichtigen mikrobiologischen Untersuchungsparametern gehören E. coli, coliforme Keime sowie die Gesamtkeimzahlen bei 22 °C und 36 °C. Geruch, Geschmack und Aussehen reichen nicht aus, um solche Belastungen zuverlässig zu erkennen.
Das Trinkwasser wird vor der Einspeisung in das öffentliche Netz regelmäßig kontrolliert. Dennoch kann die Trinkwasserqualität am eigenen Wasserhahn durch Rohrleitungen, Armaturen, Stagnation oder selten genutzte Leitungsabschnitte beeinflusst werden. Eine Wasseranalyse liefert Messwerte aus der konkreten Probe und nicht nur allgemeine Angaben des Versorgers.
Sie können mit dem Wassertest Komplett Bakterien und chemische Inhaltsstoffe untersuchen lassen. Dazu gehören unter anderem Schwermetalle, Mineralstoffe, Nitrat, Nitrit, Sulfat und die Wasserhärte. Zusätzlich prüft das Labor die Probe auf E. coli, coliforme Keime und die Gesamtkeimzahlen bei 22 °C und 36 °C.
Eine Untersuchung ist besonders bei älteren Gebäuden, nach einem Umzug oder bei unbekannten Leitungsmaterialien sinnvoll. Auch unauffälliges Wasser kann Belastungen enthalten, die weder sichtbar noch geschmacklich erkennbar sind.
Für die öffentliche Versorgung werden unter anderem das Wasserwerk Elze-Berkhof, das Wasserwerk Fuhrberg und das Wasserwerk Grasdorf genutzt. Die dort ermittelten Versorgerwerte beschreiben jedoch nicht automatisch den Zustand des Wassers nach dem Durchlaufen der privaten Hausinstallation.
Die Probenahme erfolgt zu Hause mithilfe der beiliegenden Anleitung. Das Test-Set enthält die benötigten Probengefäße und einen Erfassungsbogen. Nach der Laboranalyse wird der Ergebnisbericht im geschützten Kundenbereich bereitgestellt.
Da die Probe selbst entnommen wird, dient der Test der privaten Eigenkontrolle. Für behördliche oder gerichtliche Zwecke ist in der Regel eine Probenahme durch qualifiziertes Fachpersonal erforderlich.
Auch Schwermetalle können gesundheitlich relevant sein. Aus älteren Leitungen und Armaturen können beispielsweise Blei, Kupfer, Nickel oder Zink in das Wasser übergehen. Die Trinkwasserverordnung legt Anforderungen und Grenzwerte für Trinkwasser fest. Eine Laboranalyse liefert konkrete Messwerte zur entnommenen Probe und kann mögliche Auffälligkeiten sichtbar machen. Auch die Wasserhärte lässt sich bestimmen.
Für eine umfassende Untersuchung eignet sich ein Wassertest, der chemische und mikrobiologische Messgrößen verbindet. Dadurch werden sowohl mögliche Einträge aus der Hausinstallation als auch hygienische Auffälligkeiten berücksichtigt.
Folgende Wassertests stehen Ihnen in der Region zur Verfügung:
Mit Trinkwasser beliefert enercity rund 700.000 Menschen in der Region Hannover. Etwa 90 Prozent des Wassers stammen aus den drei eigenen Standorten Elze-Berkhof, Fuhrberg und Grasdorf. Dort wird Grundwasser mit modernen physikalischen, chemischen und biologischen Verfahren aufbereitet und anschließend in das Versorgungsnetz eingespeist.
Kontakt Wasserversorger
Bei Fragen und Problemen können Sie sich auch direkt an die Stadtwerke Hannover wenden!
Stadtwerke Hannover AG
Ihmeplatz 2
30449 Hannover
Telefon: 0511 430-0
Die Formulierung „Hannoveraner Leitungswasser entspricht höchster Qualität“ bezieht sich auf das Wasser im öffentlichen Versorgungsnetz.Enercity Wasser weist ein ausgewogenes Mineralienverhältnis auf. Nach Angaben des Versorgers werden die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung in allen Punkten unterschritten. Jedes Jahr werden mehrere Tausend Proben an den Aufbereitungsstandorten und im Versorgungsnetz genommen und analysiert. Die Trinkwasserqualität am eigenen Wasserhahn kann sich dennoch durch alte Leitungen, Armaturen, Biofilme oder längere Stagnation verändern. Eine Laboranalyse zeigt die tatsächliche Qualität des Trinkwassers im jeweiligen Haushalt.
Hier erhalten Sie Auskünfte zu den aktuellsten Werten im Hannoverschen Wasser
Das von enercity bereitgestellte Trinkwasser unterschreitet nach Angaben des Wasserversorgers die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung und kann grundsätzlich getrunken werden. Die Werte des Wasserversorgers geben jedoch nicht automatisch Auskunft über den Zustand der Leitungen und Armaturen innerhalb eines bestimmten Gebäudes. Bei älteren oder unbekannten Hausinstallationen kann eine individuelle Wasseranalyse zusätzliche Sicherheit bieten.
Beantworten Sie einfach ein paar Fragen und wir sagen Ihnen, welcher Wassertest am besten zu Ihnen passt!
Komplett-Wassertest chemisch + mikrobiologisch
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Test-Wasser.de-Empfehlung
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Chemische Parameter
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Mikrobiologische Parameter
Wassertest "chemisch"
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Schwermetalle
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Mineralstoffe
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zahlreiche chemische Parameter
Wassertest mikrobiologisch
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hygienerelevante Parameter
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E. coli, coliforme Keime
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zwei Gesamtkeimzahlen
Wassertest Rohrleitung
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kompakte Wasseruntersuchung
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typische Rohrleitungsmaterialien
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inkl. Blei, Kupfer, Nickel