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Wasserqualität in Düsseldorf

Die Großstadt Düsseldorf bezieht ihr Trinkwasser teilweise aus versickertem Rheinwasser. Hat diese Trinkwasserquelle Einfluss auf die Wasserqualität von Düsseldorf? Wie wird das Wasser in Düsseldorf aufbereitetet? Welche Wasserhärte liegt vor? Diese und weitere interessante Fragen beantwortet Ihnen unser nachfolgender Artikel.

Allgemeine Fakten zu Düsseldorf

wasserqualitaet duesseldorfDüsseldorf ist die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens und zählt ca. 612.000 Einwohner. Die Stadt umfasst eine Fläche von 217 km² und gliedert sich in 10 Stadtbezirke mit 50 Stadtteilen. Düsseldorf liegt im Westen Deutschlands am Ufer des Rheins innerhalb des Niederrheinischen Tieflands. Der Großraum Düsseldorf zählt zu den wichtigsten Wirtschaftsstandorten Deutschlands. Wirtschaftsmotoren der Region sind unter anderem zahlreiche internationale Messen, der Düsseldorfer Rheinhafen sowie eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Unternehmensgründungen. Weiterhin haben sich viele Großunternehmen wie Henkel, Rheinmetall und Nikon in der Region angesiedelt. Der Dienstleistungssektor hat in Düsseldorf ebenfalls eine starke Stellung.

Welche Qualität hat das Düsseldorfer Trinkwasser?

Die Wasserqualität Düsseldorfs gilt als gut und entspricht in allen Parametern der strengen Vorgaben der deutschen Trinkwasserverordnung. Das Düsseldorfer Wasser enthält wichtige Mineralien und wird vor der Einspeisung in das 2.500 km lange Verteilungsnetz umfangreich aufbereitet. Durch engmaschige Kontrollen der Stadtwerke Düsseldorf wird sichergestellt, dass das Wasser in Düsseldorf stets alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt. So enthält das Düsseldorfer Wasser zum Beispiel im Durchschnitt nur 11,4 mg Nitrat pro Liter. Die Trinkwasserverordnung erlaubt einen Nitratgehalt von bis zu 50 mg/l. Eine zu hohe Nitrataufnahme kann unter anderem bei Säuglingen und Kleinkindern zu einer lebensbedrohlichen Blausucht führen. Weiterhin wird Nitrat im menschlichen Körper teilweise zu schädlichem Nitrit umgewandelt. Nitrit selbst ist im Trinkwasser Düsseldorfs nur in Spuren vorhanden. Der Gehalt an wichtigen Mineralstoffen wie Magnesium und Calcium beträgt 12 bzw. 85 mg/l. Die Konzentrationen der Schwermetalle Blei und Kupfer liegen mit weniger als 0,001 bzw. weniger als 0,009 mg/l ebenfalls sehr deutlich unter den gesetzlichen Grenzwerten [1] Allerdings wird die Einhaltung von Grenzwerten für Schadstoffe von den Wasserversorgern in Deutschland nur bis zum Hausanschluss garantiert. Auf den letzten Metern bis zum Wasserhahn kann das Leitungswasser jedoch zum Beispiel Schwermetalle wie Blei und Kupfer aus den Rohren der Hausinstallation aufnehmen. Auch eine Verkeimung des Wassers durch die Hausinstallation ist möglich. Mit einem Wassertest können Sie leicht feststellen lassen, ob Ihr Leitungswasser beim Austritt aus dem Wasserhahn noch den Vorschriften der Trinkwasserverordnung entspricht.

Welche Wasserhärte hat das Düsseldorfer Wasser?

Das Wasser in Düsseldorf entspricht mit 14,6 Grad deutscher Härte (dH) dem Härtebereich „hart“. Hartes Wasser enthält meist mehr lebenswichtige Mineralien als weiches Wasser. Allerdings führt hartes Wasser auch schneller zu Kalkablagerungen auf Armaturen oder zu Kesselstein am Heizstab der Waschmaschine. Um den Kesselstein weitestgehend zu vermeiden, sollten Sie Waschmittel nach dem Härtebereich „hart“ dosieren und eventuell zusätzlichen Wasserenthärter benutzen.

Woher stammt das Wasser in Düsseldorf? Wie wird dieses aufbereitet?

Düsseldorfer Trinkwasser stammt zu 75 % aus versickertem Rheinwasser und zu 25 % aus Grundwasser. Die Wasserversorgung der Stadt wird über die drei Wasserwerke Holthausen, Flehe und am Staad sichergestellt. Täglich werden ca. 155 Millionen Liter Rohwasser gefördert. Um eine gute Wasserqualität in Düsseldorf zu erreichen, verwenden die Stadtwerke Düsseldorf ein speziell entwickeltes Aufbereitungsverfahren. Diese wird daher auch „Düsseldorfer Verfahren“ genannt. Dem Düsseldorfer Verfahren vorgeschaltet ist die natürliche Filterung des versickerten Rheinwassers durch dicke Sand- und Kiesschichten, welche das Rheinwasser während des Sickervorgangs durchläuft. Durch diese Schichten werden bereits Trübstoffe aus dem Rohwasser entfernt. Außerdem findet in den Schichten ein Abbau verschiedenster Schadstoffe durch natürlich vorkommende Boden-Mikroorganismen statt. Das eigentliche Düsseldorfer Verfahren entkeimt und reinigt das Rohwasser im 1. Schritt durch den Einsatz von Ozon. Im zweiten Schritt des Verfahrens wird das noch im Wasser verbliebene Ozon durch Katalysatoren entfernt. Im letzten Schritt wird das Düsseldorfer Wasser durch Aktivkohlefilter gepresst, welche unter anderem Chlorverbindungen und unerwünschte Geschmacksstoffe aus dem Wasser abscheiden [2].

 

Ein Wassertest kann Ihnen Gewissheit geben

Sie möchten in Düsseldorf Ihr Wasser testen? Hier erfahren Sie mehr zu unseren Wassertests.


Zum Weiterlesen:

[1] Stadtwerke Düsseldorf, „Trinkwasseranalyse 2017“: https://www.swd-ag.de/privatkunden/trinkwasser/trinkwasseranalyse/
[2] Stadtwerke Düsseldorf, „Trinkwasseraufbereitung und Versorgung“: https://www.swd-ag.de/privatkunden/trinkwasser/trinkwasseraufbereitung