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Unser wichtigstes Lebensmittel

Das Wasser welches durch die Wasserwerke in unser Trinkwassersystem eingespeist wird, erfüllen die gesetzlichen Bestimmungen. Das heißt jedoch nicht, dass dem auch so ist wenn das Wasser bei uns aus dem Wasserhahn kommt. Das Wasser fließt viele Kilometer durch das öffentliche Wassernetz, dessen Leitungen heutzutage aus Beton, Eisen und keramischen Substanzen besteht. In der Vergangenheit gab es auch Rohre aus Asbestbeton, welche krebserregende Asbestfasern freisetzte. Heute stehen die öffentlichen Systeme unter behördlicher Aufsicht. Einzige Grauzone – die privaten häuslichen Wasserleitungen. Oftmals steht das Wasser stundenlang in den Leitungen, wodurch chemische Reaktionen hervorgerufen werden können, die zur Folge haben dass sich Metalle aus dem Rohrmaterial lösen und mit dem Trinkwasser vermischen. Dies kann bei älteren Häusern Blei sein, welches zu einer Vergiftung führen kann. Meistens handelt es sich aber um Nickel, welcher Allergien auslöst oder Kupfer, welches zu Leberschäden und Migräne führen kann.

Deswegen ist besonders in der Küche eine Untersuchung des Wassers zu empfehlen. Wird festgestellt, dass nach der Untersuchung die Werte unterhalb der gesetzlich vorgeschrieben Grenze liegen, sollten morgens trotzdem etwa drei Liter Wasser vor der erste Einnahme abgelassen werden. Bei Überschreitung des Wertes sollte eine Nachuntersuchung durchgeführt werden, nachdem fünf Liter abgelassen worden sind. Darüber hinaus sollte auf Mineralstoffe untersucht werden, da besonders bei Kleinkindern ein erhöhter Nitratwert gesundheitlich Auswirkungen haben könnte und die Wasserhärte von Bedeutung für Geschirrspüler und Topfpflanzen ist. Eine Untersuchung der Wasserhygiene bringt Erkenntnis über die Gesamtkeimzahl und ob das Wasser einwandfrei nutzbar ist

Chemische Wirkstoffe im Wasser
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