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29
Apr 2016

Kupfer im Leitungswasser

Was ist Kupfer und wie gelangt es ins Leitungswasser?

Kupfer zählt zu den Schwermetallen. Es kann durch Industrieabwasser in Gewässer eingespeist werden. Außerdem wird es z.B. von Winzern als Fungizid eingesetzt und kann so in Gewässer gelangen. Prinzipiell ist der Gehalt an Kupfer in natürlichen Gewässern jedoch niedrig. Im Leitungswasser kommt Kupfer eher durch Kupferrohre oder kupferhaltige Armaturen in erhöhter Menge vor.


Ist Kupfer im Trinkwasser ungesund?

Obwohl Kupfer zu den Schwermetallen gehört, ist eine Aufnahme in gewisser Menge für den Menschen sogar lebensnotwendig. Es ist ein essenzielles Spurenelement, das Bestandteil verschiedener Enzyme im menschlichen Körper ist. Der Mensch braucht ca. 2 mg Kupfer täglich. Daher ist eine geringe Menge an Kupfer im Trinkwasser unbedenklich. Die deutsche Trinkwasserverordnung erlaubt eine Höchstmenge von 2 mg Kupfer pro Liter Trinkwasser. Wasser, das mehr als 3 mg Kupfer pro Liter enthält, fällt beim Trinken durch einen unangenehmen, metallischen Geschmack auf. Ab diesem Wert ist auch kurzfristig mit Magen-, Darmbeschwerden zu rechnen.
Für Neugeborene und Säuglinge kann eine Aufnahme von mit Kupfer belastetem Trinkwasser (2 mg/l oder mehr) über einen Zeitraum von mehreren Wochen bis Monaten sehr gefährlich werden. In Deutschland gab es Todesfälle von Babys, denen Nahrung mit kupferhaltigem Wasser aus hauseigenen Brunnen gegeben wurde.


Was ist bei Rohrleitungen aus Kupfer zu beachten?

Kupfer wird sehr häufig als Material für Wasserleitungen verwendet. Bei geeigneter Wasserqualität sind sie korrosionsbeständig und wenig giftig. Unter bestimmten Bedingungen kann jedoch Kupfer an das Leitungswasser abgegeben werden. Im Normalfall bildet sich an den Innenwänden der Rohre eine Schicht, die das Auswaschen des Metalls verhindert. Bei hartem Wasser mit niedrigem pH-Wert kann diese Schicht jedoch nicht entstehen, sodass das Kupfer ungehindert ins Trinkwasser gelangen kann. Dies ist bei einem pH-Wert unterhalb von 7,4 zu erwarten. Heute verwendet man aus diesem Grund oft innenverzinnte Kupferrohre, bei denen das Phänomen nicht auftritt.


Wie kann ich mich vor zu viel Kupfer im Leitungswasser schützen?

Um festzustellen, ob erhöhte Werte an Kupfer im Leitungswasser vorliegen, empfiehlt sich ein einfacher Wassertest, z.B. unser Wassertest Rohrleitung. Bestellen Sie das Test-Set und nehmen Sie selbst die Probe. Sie erhalten ein zuverlässiges Analyseergebnis aus unserem Labor.
Nach längerer Standzeit von ca. drei bis vier Stunden können Sie das Leitungswasser ablaufen lassen, bis eiskaltes Wasser aus dem Hahn kommt. Dieses Wasser kommt frisch vom Versorger und kann somit in aller Regel keine größeren Mengen an Schwermetallen aus den Rohrleitungen aufnehmen. Sollten Kupferleitungen in Häusern mit einem Wasser-pH-Wert ab 7,4 oder darunter verbaut sein, empfiehlt das Umweltbundesamt, das Leitungswasser bereits nach einer Standzeit von 30 Minuten ablaufen zu lassen.

 

Weiterführende Links:

Gesundheitsamt Bremen zum Thema Kupfer im Trinkwasser: http://www.gesundheitsamt.bremen.de/detail.php?gsid=bremen125.c.5803.de

 

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