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10
Mär 2016
Sprudler Hygiene Wasser

Hygiene im Wassersprudler

Wassersprudler sind unter Beachtung einiger Regeln zur Hygiene der Geräte eine kostengünstige Alternative zu Sprudel aus dem Supermarkt. Für Wassersprudler verwendetes Leitungs- oder Brunnenwasser sollte eine einwandfreie Qualität haben und keine Belastung durch zum Beispiel Schwermetalle oder Keime aufweisen. Mit einem einfachen Wassertest können Sie Ihr Trinkwasser prüfen lassen. Die Hygiene von Wassersprudlern kann zum Beispiel auch durch verkeimte Flaschen und Dichtungen beeinträchtigt sein. Deshalb sollten Sie Wassersprudler und Sprudelflaschen regelmäßig reinigen.


Einwandfreier Sprudel aus dem Wassersprudler – Hygiene des Leitungswassers ist entscheidender Faktor

Um die Hygiene Ihres Wassersprudlers nicht schon durch belastetes Leitungswasser zu gefährden, sollten Sie dieses möglichst vor der Verwendung im Wassersprudler testen lassen. In Deutschland unterliegt Trinkwasser der strengen Trinkwasserverordnung. Bei Einhaltung der Grenzwerte dieser Verordnung sollte es auch bei Wassersprudlern zu keinen durch Leitungswasser verursachten Problemen mit der Hygiene kommen. Allerdings wird die Einhaltung der Trinkwasserverordnung von den Wasserversorgern nur bis zu Ihrem Hausanschluss garantiert. Durch undichte Rohre, verkeimte Perlatoren oder schlecht gewartete oder schadhafte Boiler kann es aber durch die Hausinstallation selbst zu Verkeimungen des Leitungswassers mit zum Beispiel Coli-Bakterien oder Enterokokken kommen. Hier lohnt sich daher bei dauerhaften Verwendung eines Wassersprudlers mit Leitungswasser ein Wassertest. Praktisch ist hier unser Vergleichstest: Wassersprudler-Mineralwasser Test Plus.

Auch die Verwendung von eigenem Brunnenwasser kann zu mangelhafter Hygiene im Wassersprudler führen. So sind zum Beispiel versteckte Einleitungen von Fäkalien, Tierkot und starke Regenfälle mitunter Quellen für erhöhte Keimbelastungen im Grundwasser. Fäkalkeime können schwere Durchfallerkrankungen und Infektionen verursachen. Leitungswasser kann zudem mit gesundheitsschädlichen Schwermetallen wie Blei und Kupfer belastet sein. Diese Schwermetalle stammen meist aus Blei- bzw. Kupferrohren der Hausinstallation.


Auch Wassersprudler und Sprudelflaschen selbst können die Hygiene des Sprudels gefährden

Neben belastetem Leitungswasser können auch der Wassersprudler und die wiederbefüllbaren Sprudelflaschen die Hygiene Ihres selbstgemachten Sprudels beeinträchtigen. So verkeimen die Dichtungen an Sprudler und Flaschen mit der Zeit, wenn diese nicht regelmäßig gereinigt werden. Auch in den wiederbefüllbaren Flaschen sammeln sich bei mangelhafter Reinigung mit der Zeit Biofilme und Keime an, die in das Sprudelwasser übergehen. Diese Verunreinigungen führen keineswegs immer zu gesundheitlichen Beschwerden oder gar ernsthaften Erkrankungen. Allerdings ist dies gerade bei immungeschwächten Personen oder Kleinkindern auch nicht auszuschließen.


Verbesserung der Hygiene Ihres Wassersprudler – was können Sie tun?

Die Hygiene Ihres Wassersprudlers bzw. selbstgemachten Sprudels können Sie durch einige Maßnahmen und Regeln deutlich verbessern. So sollten Dichtungen, Gewinde, Ränder und Druckstutzen von Wassersprudlern und Sprudelflaschen regelmäßig nach Herstellervorgaben gereinigt werden. Ein Hausmittel für die Reinigung ist zum Beispiel Essigwasser. Ist die Öffnung der Sprudelflaschen für Spülmaschinen groß genug sollten die Flaschen regelmäßig in die Spülmaschine gegeben werden. Allerdings müssen dazu Material- und Dichtungen der Flaschen spülmaschinengeeignet sein. Je nach Aufbau der Flaschen sollten Sie die Dichtungen entfernen, bevor Sie die Flaschen in die Spülmaschine stellen. Sind die Flaschen nicht spülmaschinengeeignet, müssen diese regelmäßig per Hand mit zum Beispiel Spülmittel gereinigt werden. Sprudel sollte grundsätzlich nur mit Wasser oder aus den vom Hersteller empfohlenen Konzentraten hergestellt werden. Durch ungeeignete eiweiß- oder stärkehaltige Zusätze kann es zur einer sehr schnellen Verschlechterung der Hygiene von Wassersprudlern und Flaschen kommen. Außerdem sollte aus wiederbefüllbaren Sprudelflaschen nicht direkt getrunken werden, da sich Keime aus dem Mundraum an Dichtungen und Flaschenwänden festsetzen und vermehren können. Um die Hygiene von Wassersprudler und Sprudel zu verbessern, können Sie fertigen Sprudel im Kühlschrank lagern. Generell sollten Sie selbstgemachten Sprudel innerhalb eines Tages aufbrauchen.1

 

Weitereführende Textquellen:

1] Rhein-Erft-Kreis, „Hygienische Behandlung von Wassersprudlern (Sodastreamern)“

Informationen zu Wassersprudler Modellen: Vergleich Wassersprudler

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